LocationsAachen

Das Grashaus

Das Grashaus am Fischmarkt ist die Station „Europa“ der Route Charlemagne und als solche vor allem ein außerschulischer Lernort. Im „Europäischen Klassenzimmer“ wird das Thema „Europa“ in seinen historischen, aktuellen und zukunftsweisenden Dimensionen auf ungewöhnliche Weise vermittelt.

Die Zielgruppe sind vor allem Schulklassen, aber auch Gruppen junger und älterer Erwachsener. Alle sind eingeladen, sich mit der Geschichte Europas zu beschäftigen und die europäische Gegenwart und Zukunft gemeinsam zu diskutieren.

Der ehemalige Urkundensaal sowie die "Kapelle" mit ihren interaktiven Medienstationen kontrastieren alt und neu.  Erbaut um 1260, war das Grashaus als erstes Aachener Rathaus sichtbares Zeichen für das Selbstbewusstsein der Bürger. Später wurde es als Gericht und Gefängnis genutzt. Zum Tode Verurteilte wurden im Hof öffentlich enthauptet. Eine Zeitlang glaubte man, die Bezeichnung „Grashaus“ sei – wegen der „grässlichen“ Umstände – auf das mittelhochdeutsche graz (wütend, rasend, zornig bzw. grazen = schreien) zurückzuführen. Vermutlich bezieht sich der Begriff aber auf die Gras bewachsene Fläche, die das Gebäude einst umgab. Seit 1890 diente das Grashaus als Stadtarchiv - bis 2013. Dann zog das Archiv zog mit allen Beständen in die ehemalige Nadelfabrik am Reichsweg um. Wer das geschichtsträchtige Gebäude besichtigen möchte, hat dazu die Möglichkeit im Rahmen von bauhistorischen Führungen - nach vorheriger Anmeldung.

Das Grashaus ist barrierefrei. Die einzelnen Etagen sind  durch Aufzüge zu erreichen. Wegen des Kopfsteinpflasters muss jedoch eine Begleitperson dabei sein.

KG: Hier befinden sich Schließfächer für Kleinigkeiten und Handtaschen. Es gibt keine Garderoben!

Grashaus

Anfragen und Kontakt

Kulturservice der Stadt Aachen +49 241 432 49-20 bis -25

 

 

Grashaus